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Herzinfarkt durch Bakterien
 

Bakterien in der Mundhöhle können nicht nur Parodontose sonder auch Herzinfarkt und andere gesundheitliche Schäden hervorrufen.


Wer sich im Alter vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall schützen will, sollte vor allem das Zähneputzen nicht vergessen. US-Forscher haben eine Verbindung zwischen entzündetem Zahnfleisch und einer Verdickung der Halsschlagadern nachgewiesen. Verdickungen durch einen als Plaque bekannten Belag an den inneren Gefäßwänden, gelten seit geraumer Zeit als Warnhinweis auf einen drohenden Infarkt oder Schlaganfall.
Das Bakterium Actinobacillus actinomycetemcomitans (Aa) ist eines der vier schlimmen Übeltäter.
Die Forscher konzentrierten sich bei ihrer Untersuchung auf elf von mehr als 600 bekannten Bakterien im Mund. Dabei gelang es ihnen, vier Erreger als die schlimmsten Übeltäter zu entlarven: Actinobacillus actinomycetemcomitans, Porphyromonas gingivalis, Tannerella forsythia und Treponema denticola.

Die Ergebnisse der Studie wurden vom amerikanischen Gesundheitsinstitut (NIH) in Bethesda (US-Staat Maryland) Anfang Februar vorgestellt. Sie hatten die im Fachjournal "Circulation" veröffentlichte Studie in Auftrag gegeben und finanziert.

Die Untersuchung an 657 älteren Männern und Frauen in New York ergab nach Worten des federführenden Forschers Moise Desvarieux, dass "diese vier Bakterien immer wieder in den Vordergrund traten und die Verbindung (zu Herz- und Kreislaufleiden) fast ausschließlich auf sie beschränkt zu sein scheint".
 

Bakterien schädlicher als Rauchen, Übergewicht oder zu hohe Cholesterin-Werte

Demnach sind Parodontitis-Bakterien sogar noch schädlicher als Rauchen, Übergewicht oder zu hohe Cholesterin-Werte. Von ihrer Basis aus, dem Mundraum, verteilen sich die Spezies im gesamten Körper und könne unter anderem Herzkranzgefäße und den Muttermund angreifen.
 

Entzündung des Zahnfleischs erhöht auch Risiko für Frühgeburten

Ein Zusammenhang zwischen Parodontitis (Entzündung des Zahnbettes) und Herzinfarkt ist schon länger bekannt. In Deutschland haben mehr als zwei Drittel der Bevölkerung Parodontitis oder Zahnfleisch-Entzündungen (Gingivitis). Sie erhöht nach Angaben der deutschen Parodontose-Hilfe in München nicht nur das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, sondern auch für Frühgeburten und andere Gesundheitsgefahren.

 

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